worldiety meets politics

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08. Sep. 2021

Am 12. September wird in Oldenburg neben einem neuen Stadtrat auch ein neuer Oberbürgermeister gewählt. Im Hinblick auf die Wahl haben sich unsere Geschäftsführer Adrian Macha und Torben Schinke in der Interviewreihe „worldiety meets politics“ mit den Oberbürgermeisterkandidaten Daniel Fuhrhop und Ulrich Gathmann sowie Finanzminister von Niedersachsen Reinhold Hilbers über zukunftsorientierte Themen ausgetauscht – ganz vorne mit dabei:

Gründerszene, Digitalisierung, Urbanität & Mobilität in Oldenburg – Bereiche, mit denen wir uns tagtäglich in unserem Unternehmen beschäftigen.

„Wirtschaftsförderung fängt da an, wo die Unternehmen sind,“ so Fuhrhop, selbstständiger Unternehmer und parteiloser Kandidat für die Grünen in der Wahl des Oberbürgermeisters in Oldenburg. Als Wirtschaftswissenschaftler im Bereich Ökologische Ökonomie möchte er vor allem lokale Themen in Oldenburg nachhaltig angehen.

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg muss die Region und insbesondere die dort ansässigen Unternehmen stärker fördern, anstatt Unternehmen aus dem Umland abzuwerben. Die verschiedenen Institutionen in Oldenburg bieten hervorragende Grundlagen für erfolgreiche Unternehmensentwicklungen. Zurzeit gibt es 7 Gründungsberatungen, die Gründer:innen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit begleiten, wie z.B. das Gründungs- und Innovationszentrum (GIZ) und das GO! Start-up Zentrum im Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg (TGO).

Aus eigener Erfahrung wissen wir, wie herausfordernd es sein kann, in den jeweiligen Phasen einer Unternehmensentwicklung an die richtigen Institutionen zu geraten. Eine aktive Bewerbung der verschiedenen Zentren, bereits bei der Anmeldung eines Gewerbes, wäre hier wünschenswert. Hinzu kommen die Möglichkeiten eines eigenen Gründerfonds sowie steuerliche Erleichterungen für Start-ups, um die Start-up Kultur in Oldenburg noch wirksamer zu fördern, so der Finanzminister Niedersachsens.

Gleiches gilt für das Thema Digitalisierungeine große Herausforderung, die sich auch in aktuellen Studien widerspiegelt. So erreicht Oldenburg beim deutschlandweiten Smart City Index aus 2020 im Bereich „smarte Verwaltung“ nur Platz 77 von 81 – Nachbarstädte landen hingegen auf Platz 8, wie bspw. Osnabrück. Gathmann sieht hierbei in folgenden Themen großes Potenzial: Die datenschutzkonforme Digitalisierung der Verkehrsströme, die beschleunigte Digitalisierung der Schulen und vor allem die Digitalisierung der Verwaltung.

Laut Hilbers werden hierfür durch das Onlinezugangsgesetz Ende 2022 sogar alle Verwaltungen dazu verpflichtet, ihre Dienstleistungen und Angebote auch digital anzubieten – so kann und soll die Digitalisierung bis in die öffentlichen Kommunen endlich Anwendung finden. Ein Ziel, das wir als IT-Dienstleister tagtäglich anstreben, um eine zukunftsfähige Gesellschaft durch Digitalisierung zu schaffen.

Digital durchstarten und analog Leben in Oldenburg - geht das?

Oldenburg ist eine entspannte, charmante Großstadt. Doch gibt es in Oldenburg einige Flächen, die das Potenzial einer attraktiveren Gestaltung haben, wie bspw. der Stadtkern und der historische Wallring. Gathmann setzt hierbei auf ein „4K-Konzept“, bestehend aus Kauf, Kultur, Konsum und Kommunikation, um das Zentrum Oldenburgs neu zu definieren.

Gleiches gilt für Fuhrhop, der den Stadtkern ebenfalls modernisieren möchte: Weg von den 1960er Jahre Bauten hin zu Erlebnisräumen und einem Innovationsring für Gründer:innen, Wissenschaft, Kunst, Kultur und nachhaltigem Einzelhandel.

„Das Ziel sollte sein, das zu reparieren, was die 1960er Jahre kaputt gemacht haben – und das war nicht der Krieg, das waren die Jahre danach.“, so Furhrhop. Mit der Erweiterung der Innenstadt durch vielseitig einsetzbare Flächen, soll auch der Abbau der vereinzelten Parkmöglichkeiten einhergehen, da man so nicht mehr in die Innenstadt gehen muss, um in Oldenburg einkaufen zu können.

Und was ist mit der Mobilität und der Infrastruktur in Oldenburg?

Der Stadtkern soll für Fuhrhop weiterhin für die gesamte Bevölkerung erreichbar sein – egal ob aus der Stadt oder vom Land kommend. Mit kurzen Wegen zu Parkplätzen, einem modernen Park-Ride-System mit ausreichend Parkplätzen sowie kostenlosen Shuttle-Service in die Stadt, können beide Ziele miteinander verknüpft werden: Den Verkehr in der Stadt reduzieren und moderne Mobilitätskonzepte schaffen, wie bspw. unseren innovativen Mobilitätsmarktplatz innovaMo, auf dem verschiedene Mobilitätslösungen für die Bevölkerung angeboten werden sollen.

Gathmann ergänzt dies mit der Sanierung, dem Ausbau und der Neubeschaffung von Radwegen – um den Verkehr und die Luftverschmutzung durch Autos einzudämmen und dem Ziel „Klimaneutral in 2035“ näher zu kommen. Auch dies unterstützen wir mit einem regionalen Forschungsprojekt, in dem wir ein sensorbasiertes Verfahren entwickeln, das die Verkehrsqualität von Radwegen aus Nutzersicht automatisiert bestimmt.

Die Vision für ein starkes Oldenburg

Im Hinblick auf die Vision für unser Oldenburg sind sich alle Beteiligten einig:

Oldenburg muss eine Spitzenposition im Nordwesten einnehmen und hat Potenzial ein starker Standort für verschiedene, zukunftsorientierte Themen zu werden. Dies bedeutet konkret: Mehr Anreize für Gründer:innen, Unterstützung für Start-ups, Digitalisierung in allen Arbeits- sowie Lebensbereichen, attraktive Mobilitätskonzepte, nachhaltiges Bauen und Wohnen sowie Klimaschutz.

Weitere Neuigkeiten

19. Feb. 2024

WZO Open House

WZO Open House
News

Am 26.01.2024 haben wir gemeinsam mit um die 80 Kunden und Partnern die offizielle Einweihung des worldiety Zentrum Oldenburg (WZO) gefeiert. mehr

08. Jan. 2024

Persönlich nachgefragt bei Adrian Macha und Torben Schinke von worldiety

Blog

Wie schauen Adrian Macha und Torben Schinke heute auf das Projekt „worldiety Zentrum Oldenburg“? mehr

29. Nov. 2023

WZO: Wir sind eingezogen

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Nach über 2 Jahren Bauzeit, vielen Höhen und Tiefen haben wir es endlich geschafft. Wir sind in unser eigenes Gebäude eingezogen. Das worldiety Zentrum Oldenburg (WZO), in Eversten-West gelegen, bietet nun kreativen Raum und eine angenehme Arbeitsatmosphäre für unsere mittlerweile 60 kreativen Köpfe. Außerdem sind noch ausreichend Kapazitäten für weitere neue Teamies vorhanden. Neben vielen gemütlichen Lounge-Bereichen, einer großzügigen Cafeteria, unterschiedlich großen Projektbüros und ausreichend Parkplätzen umfasst das WZO auch zwei Wohneinheiten als Staffelgeschoss. Auf dem Dach des WZO ist eine Photovoltaikanlage installiert, die einen Stromertrag von ca. 26.000 kwH / Jahr erzeugen soll. Auch die Wärmepumpen werden über diese Anlage mit Strom versorgt. Das WZO ist ein KfW 55 Haus, das bedeutet, dass es nur 55% der Energie eines konventionellen Neubaus benötigt. Das WZO ist damit ein besonders energieeffizientes Gebäude. Die großflächigen Fensterfronten, die im Eingangsbereich eine Höhe von 12m erreichen, sind mit einer modernen Raffstore-Anlage versehen und haben getönte Sonnenschutzverglasungen, um zu viel Sonnenlicht im Bürogebäude zu vermeiden. Im Sommer sorgt außerdem eine Kühlanlage für angenehme Temperaturen. Nach einer herausfordernden Bürosituation in den vergangenen Monaten, freuen sich unsere Teamies ganz besonders über den Einzug in das neue Gebäude. Endlich ist wieder Platz für alle; jeder bekommt seinen festen Arbeitsplatz und keiner muss mehr im Home-Office arbeiten. Nach wie vor, kann jedoch jeder Teamie selbst entscheiden, wie und von wo aus er arbeiten möchte – im Büro oder auch tageweise im Home-Office. Teamzusammenhalt wird bei uns großgeschrieben. Dies zeigte sich auch an unserem Umzugswochenende, bei dem es sich einige Teamies nicht haben nehmen lassen, tatkräftig mit anzupacken und die restlichen Büromöbel vom TGO ins WZO umzuziehen. - 70 Pendelleuchten wurden im WZO installiert - 58 Stufen benötigt es, um vom Keller ins Obergeschoss zu kommen - 680 qm Glasfronten wurden verbaut - 800 Tage lang wurde das Gebäude gebaut Wir freuen uns über diesen Meilenstein und die kommende Zeit im worldiety Zentrum Oldenburg. mehr

04. Sep. 2023

IT macht Zukunft

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Es wird immer wichtiger frühzeitig geeignete Mitarbeiter für das eigene Unternehmen zu finden, zu begeistern und zu halten. Gerade im IT-Bereich steigt der Bedarf von Jahr zu Jahr. Damit das gelingt hat die die Initiative „IT macht Schule“ einen Praktikumsleitfaden für Unternehmen erstellt. Bislang beteiligen sich über 130 Unternehmen und Organisationen, über 40 Schulen und 15 Landkreise an „IT macht Schule“. Als langjähriger Kooperationspartner der Initiative, bilden wir regelmäßig im IT-Bereich aus. Wir sind von der Oldenburgischen IHK mit dem Siegel „Top Ausbildungsbetrieb“ ausgezeichnet worden und begrüßen regelmäßig neue Azubis in der Anwendungsentwicklung. Das ist aber nur einer der vielen Wege, wie wir Menschen begeistern bei uns zu arbeiten. Wie schaffen wir es als mittelständisches Unternehmen Talente von uns zu überzeugen? Katharina Venohr teilt in ihrem Vortrag „In 3 Schritten erfolgreich Talente gewinnen und halten“ 3 praxisorientierte Tipps & Strategien, wie Unternehmen erfolgreich neue Fachkräfte von sich begeistern und im Unternehmen halten können. Der IT-Fachtag findet in Hannover statt. Die Teilnahme ist kostenlos. - Wann: 27. September 2023 ab 14 Uhr - Wo: IT-Fachtag in Hannover - Adresse: Haus der Region, Hildesheimer Str. 18, 30169 Hannover - Start: Ab 13 Uhr - Anmeldung Der IT-Fachtag wird eine spannende Veranstaltung. Es gibt nur noch wenige Plätze. mehr