Inhouse-Event Tech & Taste: Unternehmer verbinden

Klar nehmen wir gerne Einladungen zu Netzwerkveranstaltungen an. Wir schaffen aber auch selbst Anlässe, um Menschen aus unterschiedlichen Branchen zusammenzubringen. Anfang September haben wir deswegen Unternehmer aus der Region zu uns in die worldiety Zentrale Oldenburg eingeladen und gemeinsam einen Abend mit technologischen und kulinarischen Impulsen verbracht.

Fachlich wie kulinarisch inspirieren

Der Verein DIE FAMILIENUNTERNEHMER Regionalkreis Weser-Ems setzt sich aktiv dafür ein, Akteure der regionalen Wirtschaft zu vernetzen und ihnen politisch mehr Gewicht zu verleihen. Bei regelmäßigen Treffen geben Unternehmer aus der Region gegenseitig Einblicke in ihre jeweilige Branche, Produktions- und Arbeitsweise.

Jörg Högemann, Vorsitzender des Vereins DIE FAMILIENUNTERNEHMER Regionalkreis Weser-Ems, eröffnete den Abend


Als Mitglied tragen auch wir dazu bei, eine Plattform für den Austausch zu bieten. Anfang September haben wir rund 30 Gäste in unserer Zentrale in Oldenburg zu einem „Tech & Taste“-Event empfangen. Die Intention: inspirieren – sowohl fachlich als auch kulinarisch.

Von Disruption zu Integration

In einem Impulsvortrag hat unser Data Scientist und KI-Entwickler Mathias darüber berichtet, wie er als Softwareentwickler den einschneidenden Einfluss von KI auf seine Arbeit erlebt. Er nahm die Zuhörer mit durch die einzelnen Phasen des Umbruchs: die anfängliche Euphorie ob der neuen Möglichkeiten und Geschwindigkeit durch Vibe Coding; die ernüchternde Erkenntnis, sich vom KI-generierten Ergebnis entfremdet zu fühlen; und zuletzt die Beschäftigung mit der Frage, wie sich KI sinnvoll in die Softwareentwicklung integrieren lässt, aber auch welche Konsequenzen aus seiner Sicht in praktischer, politischer und philosophischer Hinsicht folgen müssten.

Wie (disruptiv) erlebt ein Softwareentwickler den Einfluss von KI auf seine Arbeit? Und was ist die Schlussfolgerung? worldiety-Mitarbeiter Mathias Röwe gab Einblicke in seinem Impulsvortrag


Grundsätzlich steht für ihn fest, dass der Umgang mit KI menschenzentriert sein und bleiben muss. Es sollte sichergestellt werden, dass KI ausschließlich zum Vorteil des Menschen eingesetzt wird. Zudem braucht es – zumindest noch – seine Fähigkeit, verantwortungsbewusst, vorausschauend und kontextbasiert zu denken und zu planen. Er sollte also „im Loop“ bleiben, um ein qualitativ hochwertiges Ergebnis zu garantieren.

Der Mensch für Qualität und Nachhaltigkeit

Als konkretes Beispiel konnten die Gäste ein KI-generiertes Getränk probieren, für dessen Feinschliff jedoch Spezialisten der Brauerei gesorgt haben. Und auch für unsere Softwarelösungen gilt: Eine Anwendung nachhaltig aufzusetzen oder auch ganze Softwarelandschaften zu kuratieren, können – zumindest bisher – nur Experten mit ausgewiesenen Softwarekenntnissen.

Genau darum geht es bei Netzwerk-Events wie „Tech & Taste“: Austausch und Synergien


Wertvoll insbesondere: die Synergieeffekte

An den Vortrag schlossen sich rege Diskussionen unter anderem zum Status quo der Integration von KI in unterschiedlichen Branchen, Produktions- und Arbeitsprozessen an. Auf diese Weise gehen aus Netzwerkveranstaltungen wie der „Tech & Taste“ immer wieder Synergien hervor. Ein Effekt, den wir als sehr wertvoll empfinden und zu dem wir gerne beitragen.